Für Kinder, die anders wahrnehmen.


Wenn das Wasser nicht das richtige ist.
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Es gibt ein Bild, das für mich sehr viel davon trägt:

Auf dieser Welt gibt es Meeresfische und Süßwasserfische.

Beides darf existieren.
Beides ist richtig.

Kein Fisch ist falsch, nur weil er in einem bestimmten Wasser nicht gut leben kann.

Und manchmal braucht es für ein Kind nicht noch mehr Förderung, nicht noch mehr Anpassung und nicht noch mehr Anstrengung, um in einer Umgebung bestehen zu können, für die seine Neurologie nicht gemacht ist.

Manchmal braucht es einfach ein anderes Wasser.
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Mehr Ruhe.
Mehr Tiefe.
Weniger Reize.
Mehr Vorhersehbarkeit.
Weniger sozialen Druck.
Mehr Wertschätzung.
Andere Fragen.
Andere Zugänge zu Materialien und zum Lernen.

Beide Fischarten sind in Ordnung.
Beide dürfen existieren.

Und genau solche Räume liebe ich zu schaffen – für Kinder, die anders denken, tiefer wahrnehmen und die Welt auf ihre eigene Weise erleben.
Für Kinder im Autismus-Spektrum, für hochbegabte Kinder und für Kinder, die besonders fein und sensibel wahrnehmen.

Räume, in denen sie nicht stärker werden müssen, um etwas auszuhalten.

Sondern Räume, in denen sie wieder atmen, lernen, vertrauen und aufblühen dürfen.

Nicht, weil mit ihnen vorher etwas nicht gestimmt hätte.

Sondern weil ein Süßwasserfisch nicht dadurch besser schwimmen lernt, dass man ihn länger im Salzwasser lässt.

Manchmal braucht es schlicht das Wasser, das seiner Natur entspricht.

Dabei geht es für mich ausdrücklich nicht darum, Lehrpersonen oder Schulleitungen infrage zu stellen.
Viele Kinder werden in bestehenden schulischen Strukturen mit grossem Engagement, viel Herz und hoher Professionalität begleitet.

Es geht nicht um Schuld.

Es geht um den Raum.

Für manche Kinder braucht es einen anderen Lernraum. Nicht, weil sie „besonders“ gemacht werden müssen, sondern weil ihre Neurologie anders angelegt ist. So selbstverständlich, wie es Süßwasser- und Meeresfische gibt.

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Genau solche Räume möchte ich schaffen
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Räume für neurodivergente Kinder.
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Für Kinder im Autismus-Spektrum.
Für hochbegabte Kinder.
Für Kinder mit Inselbegabungen.
Für Kinder mit ADHS.
Für Kinder mit hoher Sensibilität.
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Nicht, weil diese Kinder falsch wären.
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Sondern weil ihre Neurologie anders angelegt ist.
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Und ich bin sehr dankbar, dass diese Kinder auf dieser Welt sind.
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Wir brauchen Menschen, die Dinge anders wahrnehmen.
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Wir brauchen Kinder mit ADHS, mit Tatendrang, Ideen und dem Mut, Neues zu beginnen.
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Wir brauchen Menschen im Autismus-Spektrum, die genau hinsehen, Widersprüche wahrnehmen und sich nicht selbstverständlich mit etwas zufriedengeben, nur weil es schon immer so gemacht wurde.
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Wir brauchen hochsensible Kinder, die manchmal wie Seismografen ausschlagen und sehr früh wahrnehmen, wenn etwas in einem Raum, einer Beziehung oder einem System nicht mehr stimmig ist.
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Und wir brauchen hochbegabte und neurodivergente junge Menschen für die Fragen, auf die unsere Welt noch keine Antworten hat.
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Für neue Unternehmen.
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Für neue Musik.
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Für Wissenschaft und Forschung.
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Für andere Zugänge zur Landwirtschaft.
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Für neue Formen des Zusammenlebens.
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Für Gedanken, die vielleicht noch niemand vor ihnen gedacht hat.

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Wenn du spürst,
dass dieser Raum
für ein Kind in deiner Familie,
für ein Kind in deiner Klasse
oder für Kinder in deiner Schule
das Richtige sein könnte,
freue ich mich, von dir zu hören.

Auf die Begegnung.
Auf den Austausch.
Und auf alles,
was daraus entstehen darf.

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Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

hallo@hertzschule.ch

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