Euer Kind zeigt zu Hause vielleicht sehr viel.
Es spricht.
Es schreibt eigene Texte.
Es spielt Schach.
Es bringt sich Musikstücke selbst bei, ohne dass ihm vorher jemand gezeigt hat, wie man spielt.
Es liebt stille Orte, den Wald, die Natur, das Vertiefen in eine Sache.
Und gleichzeitig beginnt vielleicht jeden Morgen, wenn es in die Schule gehen soll, die Angst.
Bauchschmerzen.
Erschöpfung.
Rückzug.
Panik.
Wut.
Traurigkeit.
Vielleicht zeigt euer Kind seine Begabung irgendwann nicht mehr.
Ihr kennt den Moment, wenn die Tür hinter euch zugeht und euer Kind erschöpft, panisch, aggressiv oder traurig nach Hause kommt.
Ihr kennt vielleicht auch diesen deutlichen Unterschied zwischen Ferien und Schulzeit.
Und manchmal fragt man sich irgendwann:
Was stimmt nicht?
Vielleicht ist die Antwort nicht, dass mit eurem Kind etwas nicht stimmt.
Vielleicht stimmt mit euch gar nichts „nicht“.
Und vielleicht hat auch die Lehrperson nichts falsch gemacht.
Vielleicht braucht euer Kind einfach einen anderen Raum.
Nicht jede Pflanze wächst in der Wüste.
Nicht jede Pflanze wächst im Hochgebirge.
Und keine von beiden ist deshalb die falsche Pflanze.
Es geht um die Bedingungen, unter denen etwas wachsen kann.
Euer Kind hat eine bestimmte Neurologie.
Eine bestimmte Art wahrzunehmen, zu denken, zu fühlen, Zusammenhänge zu erkennen und Reize zu verarbeiten.
Und manchmal braucht genau diese Neurologie andere Bedingungen, um sich wieder zeigen zu können.
Mehr Ruhe.
Mehr Tiefe.
Weniger Reize.
Mehr Vorhersehbarkeit.
Weniger sozialen Druck.
Mehr Zeit.
Andere Fragen.
Andere Zugänge zum Lernen.
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Familien, die herausfinden möchten, ob unser Lernort für ihr Kind passend sein könnte, dürfen sehr gerne Kontakt mit uns aufnehmen.
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